Ting_Nicolas-2865Mein Name ist Nicolas Ting. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne.

Das ist jetzt noch keine besondere Geschichte, oder? Die gibt es aber…

Ich bin in Frankreich geboren und lebe seit Kleinkindesalter in Deutschland. In meiner Brust schlagen sozusagen zwei Herzen: ich bin ein deutsch sozialisierter Franzose – oder – ich bin ein Deutscher mit französischer Macke!

Durch meine große Familie und meine Mutter bin ich kulinarisch geprägt worden. Gutes Essen und Kochen standen immer im Blickpunkt meines Interesses. Schon als Kind stand ich an Mamas Herd und schaute in die Töpfe. Durch unsere große Familie (6 Kinder!) lernte ich das Thema Essen als soziales Konstrukt kennen.

Beruflich verschlägt es mich erst spät zu dem Thema Ernährung. Nach einer Ausbildung als  Krankenpfleger und knapp 7-jähriger Tätigkeit in der Krankenpflege, sowie kurzen Plänen ins Medizinstudium und einem Semester Gesundheitsökonomie, widmete ich mich schlussendlich der gesunden und vollwertigen Ernährung – praktisch wie theoretisch.

Das Bachelorstudium der Ernährungswissenschaften an der Universität Hohenheim legte den perfekten Grundstein für meine beruflichen Pläne und brachte mich auch menschlich weiter. Hier verknüpfte ich neues Wissen rund um die menschliche Ernährung mit dem, was ich gut kann – reden, überzeugen, motivieren, Geschichten erzählen, Lösungen aufzeigen, Fakten schaffen…

Und weil ich keine halben Sachen mache, setzte ich ein Masterstudium der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften an der Universität Bonn obendrauf.

Gut, dazwischen und währenddessen haben ich meine Frau geheiratet und wir haben diese wunderbare Welt mit zwei Söhnen beglückt (und uns natürlich auch).

Und weil ich in keinen richtigen Rahmen passte (und vielleicht auch nicht passen will), entschied ich mich schon während des Studiums mich als Generalist in Sachen Ernährung zu entwickeln. Denn eines ist klar: da draussen gibt es viele Menschen, die viel über Ernährung wissen, oder scheinen zu wissen. Aber wie sieht es mit der Tiefe aus? Wie fundiert ist ihre Ausbildung? Wie selbstkritisch bzw. kritisch geht man mit Quellen um? Wie abstrahiert man Ernährungswissen für Menschen? Gibt es ein RICHTIG und ein FALSCH?

Grundsätzlich macht ein Studium in Ernährung- und Lebensmittelwissenschaften noch keinen Ernährungsexperten. Dies entwickelt sich mit der langen Auseinandersetzung mit dem Thema in seiner Vielfältigkeit und Einzigartigkeit. Jeder muss sich ernähren, jeder muss essen. Und jeder definiert sich in irgendeiner Weise über das Essen bzw. jeder identifiziert sich mit seinem Essen! Essen holt mich da ab, wo ich sein möchte: mit dem Gefühl von körperlicher Befriedigung, Sättigung, Genuss und Gemütlichkeit. Ich kümmere mich um meine Grundbedürfnisse, um mein Lebenserhalt. Wie ich das tue, mit was ich das tue – das ist Gegenstand der gesellschaftlichen Diskussion rund ums Essen. Und auch der Ernährungsforschung…aber halt viel komplexer und scheinbar unverständlich.

Für mich einer von vielen Gründen mich der Ernährungskommunikation und Ernährungsaufklärung in seiner Hülle und Fülle zu widmen. Die Ernährung des Menschen ist wohl das umstrittenste und zugleich schönste Thema der Menschheit. Ernährung ist ein physiologisches Grundbedürfnis. Essen macht es zum sozialen Konstrukt. Der Mensch ist, was er isst!

Warum also nicht das soziale Konstrukt mit sozialen Medien verknüpfen – quasi logisch – und mit Qualität und fundierten Informationen in übersichtlicher Manier über ein neues „Sprachrohr“ darbieten? Das ist mein Job! Ich möchte aufklären, ohne den berühmten Zeigefinger zu heben. Ich möchte Geschichten erzählen und Emotionen wecken. Ich möchte die Menschen da abholen, wo sie stehen und/oder stehen möchten.

Mein Credo: Vollwertige Ernährung für wertvolle Menschen auf einem erhaltenswerten Planeten!

Let’s talk about (good) food! Let’s talk about YOU & FOOD!

Willkommen in der Ernährungskommunikation der Neuzeit, der Ernährungskommunikation 4.0 !